Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Lehrkräfte auch außerhalb des Schulalltags mit großem Engagement einbringen und besondere Leistungen erzielen. Unsere Sportlehrerin Frau Brock war in den vergangenen Monaten gleich bei zwei internationalen Turnieren erfolgreich im Einsatz. In den folgenden Berichten gibt sie spannende Einblicke in ihre Erlebnisse im Tamburello – einer eher unbekannten, aber faszinierenden Sportart.
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Sportlehrerin Frau Brock beim Europacup
Frau Brock nahm vom 12. bis 14. Dezember mit ihrem Leipziger Team am Europacup in Brüssel teil. Die Sportart, in der sie den Wettkampf bestritt, nennt sich Tamburello. Das ist ein italienischer Rückschlagsport, der ähnlich wie Tennis gespielt wird. Das Besondere ist allerdings der Schläger. Er sieht aus wie ein Tamburin und verursacht beim Spielen einen typischen Klack-Laut. Dadurch können die Spielerinnen auf dem Feld gut einschätzen, wie weit der Ball fliegt. Das kann ganz schön weit sein, denn das Feld ist 34 m lang und 16 m breit. Drei Spielerinnen oder Spieler pro Team stehen sich gegenüber und schlagen den Ball hin und her.
Beim Europacup 2025 konnte Frau Brock mit den Leipzig Tigers zwei von vier Spielen gewinnen. Beide Siege wurden gegen eine Mannschaft aus Katalonien (einer Region in Spanien) errungen und waren sehr knapp. Die Leipzig Tigers gewannen das Hinspiel mit 13:12 und das Rückspiel mit 13:10.
Ab geht’s zur Weltmeisterschaft nach Rom
Ende Februar fuhr Frau Brock als Teil der Nationalmannschaft nach Rom. Dort fand die Weltmeisterschaft in der Sportart Tamburello statt. Mit ihrem Team konnte sie die Sportlerinnen aus Portugal und Schweden deutlich besiegen. Das dritte Gruppenspiel gestaltete sich schwieriger. Die Spielerinnen aus Frankreich verteidigen seit mehreren Jahren den zweiten Platz auf der Weltrangliste. Deutschland verlor das Spiel mit 1:13, konnte aber trotzdem in das Halbfinale gegen Italien einziehen.
Die italienischen Titelverteidigerinnen machten ihre Stärke deutlich und gewannen mit 13:3 gegen das deutsche Team. Frau Brock spielte daher um den dritten Platz gegen Katalonien. Nach einer anfänglichen Führung von 3:0 und einem spannenden Spiel mussten sich die deutschen Damen jedoch geschlagen geben und belegten den vierten Platz. Vielleicht ist beim nächsten Mal eine bessere Platzierung möglich.
(Autorin: Frau Brock)
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Wir sind sehr stolz auf diese großartige Leistung und drücken Frau Brock schon jetzt fest die Daumen – denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel, und vielleicht klappt es beim nächsten Mal sogar mit dem Weltmeistertitel!